China Open und die Weltrangliste

Leider hat es Timo Boll nicht geschafft. Die gesamte deutsche Mannschaft ist bei den China Open bereits im Achtelfinale ausgeschieden. Überraschenderweise haben sie es somit nicht ins Viertelfinale geschafft. In letzter Zeit zeichnete es sich ab, dass die Chinesen derzeit stärker geworden sind, so bewahrheitete sich in Shenzhen dieses Gesamtbild. So gewann der Chinese Liang Jingkun gegen Timo Boll mit einem 4:3. Zwar hatte sich Boll mit einem 2:0 in Führung setzen können, schaffte es aber leider nicht, sie weiter auszubauen.

Die China Open brachten sogleich eine Veränderung in der Weltrangliste mit sich, die den Vormarsch der Chinesen demonstriert. Der Weltverband ITTF gab einen Tag nach dem Turnier die neuen Ränge bekannt:

Der Chinese Ma Long platzierte sich vor Dimitrij Ovtcharov und Timo Boll. Zwar ist der Abstand zu Ovtcharov mit 25 Punkten nur hauchdünn, aber er ist vorhanden. Dieser muss sich nun ab Juli wieder neu formieren, da er krankheitsbedingt aussetzen musste. Ab Juli möchte er wieder in die Wettkämpfe einsteigen. Vielleicht schafft er dann den zweiten oder sogar wieder den ersten Platz.

Bei den Frauen sieht es bei den China Open etwas erfolgreicher dus. Die deutsche Topspielerin Han Ying schaffte hingegen den Einzug unter den ersten acht Plätzen. Gegen die Nummer acht Chen Xingtong aus der chinesischen Volksrepublik setze sie sich mit einem klaren 4:0 durch. Auch dies wurde schließlich vom Weltverband honoriert: War sie zunächst noch auf Platz 34, kletterte sie um 8 Plätze auf Nummer 26. Auch Petrissa Solja konnte sich mittels beachtlicher Leistungen wieder unter die ersten 50 spielen. Shan Xiaona macht hingegen eine Pause auf Grund ihrer Schwangerschaft. Sie folgt damit Solja auf Platz 54. Hinter diesen folgen die anderen Spielerinnen wie z. B. Nina Mittelham auf dem 58. Platz und Sabine Winter auf dem 60. Platz. Zwar ist der Weg noch weit zur Weltranglisten Ersten, der Chinesin Chen Meng, aber die deutschen Spielerinnen sind sehr aktuell ehrgeizig dabei.

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