Crowdfunding als Finanzierungsmethode im Tischtennis

Crowdfunding hat sich in vielen verschiedenen Bereichen als moderne Finanzierungsquelle etabliert. Im Sport stand das Sammeln von Geld über das Internet bisher eher im Hintergrund, zumindest was den Spitzensport und Tischtennis betrifft. Das ändert sich nun, denn viele Sportler haben die Finanzierungsmöglichkeit für sich entdeckt.

Finanzierung sportlicher Aktivitäten per Crowdfunding

In Österreich machen es die ersten Tischtennisvereine und –verbände vor. Sie finanzieren sportliche Aktivitäten wie die Reise zu den Olympischen Spielen, das Trainingslager in China oder sonstige Aktivitäten per Crowdfunding. Im Mittelpunkt stehen spezielle Plattformen, die sich auf das Sammeln von Spenden für Sportprojekte spezialisieren. Hier können Hobby- und Profisportler, Teams, Vereine oder Verbände für ihre Sportaktivitäten und Aktionen sammeln. Auch im deutschen Sport gibt es eine wachsende Zahl an Plattformen zur Finanzierung von Projekten per Crowdfunding. Viele deutsche Sportler, auch aus dem Tischtennisbereich, interessieren sich für diese Form der Finanzierung.

Beispiele für Crowdfunding-Projekte

Ein Tischtennisverband in Baden-Württemberg sammelt auf der Plattform Fairplaid Spenden für ein Projekt, damit Lernbehinderte und Grundschüler gemeinsam Tischtennis spielen können. Neben diesen gemeinnützigen Aktionen versuchen Einzelsportler vermehrt ihre Träume und Visionen per Crowdfunding zu finanzieren. Die Tischtennis-Ikone Hugo Calderano sammelt Geld, um sich das College und die Teilnahme an den Olympischen Spielen zu finanzieren. Die Ziele der Spendensammler sind im Tischtennis wie in anderen Sportbereichen vielfältig.

So funktioniert Crowdfunding

Die Sportler, Vereine oder Verbände präsentieren ihre Projekte, zumeist mit einem Video, auf der Plattform. Wenn das Projekt am Ende erfolgreich ist, behalten die Plattformen einen bestimmten Prozentsatz des Gesamtbetrags ein. Eine Crowdfunding-Kampagne läuft über einen Zeitraum von mehreren Monaten und solange können Unterstützer per Kreditkarte ihren Beitrag zum Projekt leisten. Die meisten Plattformen funktionieren nach dem Alles-oder-Nichts-Prinzip. Das bedeutet, nur wenn die Sportler das Finanzierungsziel bis zum Ende der Laufzeit erreichen, erhalten diese den gesammelten Betrag. Ansonsten erhalten die Unterstützer ihr gezahltes Geld zurück. Als Anreiz für die Unterstützung bieten die Sportler bestimmte Gegenleistungen wie Eintrittskarten, Sportartikel oder exklusiveres wie Trainings oder Auftritte in Unternehmen.

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