Das deutsche Team schaffte es trotz seiner Verletzungen ins Finale der Tischtennis-WM in Schweden. Dort unterlag das Kader mit dem Tischtennisprofi Timo Boll an der Spitze deutlich gegen die Mannschaft aus China.

Es war eine schwierige WM für das deutsche Team, da viele Teamkollegen um Timo Boll verletzt und am Ende ihrer Kräfte waren. Die tapfere Mannschaft zeigte dennoch starke Nerven und kämpfte sich bis ins Finale gegen China durch. Der Einzug ins WM-Finale wertete das deutsche Tischtennisteam sehr positiv. Der Jubel war groß als sie es trotz der schwierigen Verletzungslage der Mannschaft so weit nach vorne gebracht hatten. Das Endspiel fand gegen den mächtigsten Gegner China statt.

Das Team unter der Leitung des Bundestrainers Jörg Roßkopf unterlag den Chinesen chancenlos mit 0:3. Das deutsche Team konnte in der Partie nur einen Satz für sich entscheiden. Danach folgte das, was in den Jahren zuvor, 2004, 2010, 2012 und 2014 bereits geschehen war. Auch damals gelang es der deutschen Auswahl nicht, den erbarmungslosen Seriensieger China aufzuhalten. Angesichts der angespannten Situation in der deutschen Mannschaft ist das Team zufrieden mit seinen Leistungen. Dies bestätigte der Trainer Jörg Roßkopf.

Wegen seiner Hüftverletzung konnte Dimitrij Ovtcharov nicht am Finalspiel der deutschen Mannschaft teilnehmen. Doch auch die Rückenprobleme von Timo Boll und die Schwierigkeiten im Oberschenkel von Patrick Franziska brachten die Gewinnchancen des deutschen Teams ins Wanken. Da die physische Verfassung nicht allzu gut war, zeigten sich auch die deutschen Spieler insgesamt zufrieden mit ihren Leistungen und der guten Zusammenarbeit im Team.

Das weltweit führende Team China hatte bereits seit 18 Jahren keine Niederlage mehr erfahren. Der Top-Favorit holte sich souverän und mit Leichtigkeit den Sieg gegen die deutschen Mannschaft und damit den 21. WM-Titel. Obwohl die deutsche Mannschaft nicht ihr gesamtes Potenzial abrufen konnte, machte sich in der Mannschaft keine Enttäuschung über die Dominanz der Chinesen breit.