Wie auch bei jedem anderen Spiel gibt es auch beim Tischtennis sehr viele Regeln, die nicht zum offiziellen Regelwerk gehören, die aber beim Spielen sehr oft zu hören sind. Einige davon sind wahr, während andere vollkommen falsch sind und lediglich für Verwirrung sorgen. Um Ihnen das Spiel genau zu erklären, haben wir einige der bekanntesten Tischtennis-Mythen analysiert, um zu sehen, welche davon auch wirklich wahr sind.

  • “Der Ball muss immer quer aufgeschlagen werden!”

Nein! Im normalen Tennis, Squash und Badminton müssen Sie quer aufschlagen, im Tischtennis können Sie den Ball aber schlagen, wohin Sie wollen. Ja, das schließt auch die Seiten des Tisches ein, wenn der Ball genug Sidespin hat. Im Doppel gelten aber andere Regeln und da müssen Sie den Ball immer quer aufschlagen.

  • “Der Ball hat Dich getroffen, Punkt für mich!”

Zwar ist der Kontakt mit einem Körperteil verboten, aber wenn Sie auf Ihren Gegenspieler zielen und vorher nicht seine Tischhälfte treffen, dann bekommen Sie natürlich keinen Punkt. Das können Sie beim Völkerball machen!

  • “Der Ball muss nicht zwingend über das Netz geschlagen werden!”

Eigentlich entspricht das der Wahrheit. Beim Ballwechsel muss der Ball nämlich nicht immer über, sondern er kann auch neben dem Netz geschlagen werden. Dies passiert aber ziemlich selten, denn solche Schläge erfordern sehr viel Übung und können üblicherweise nur von professionellen Spielern ausgeführt werden, oder von Anfängern, die viel Glück haben.

  • “Der Ball muss mindestens 4 Mal über das Netz, bevor Sie “um den Aufschlag” spielen können!”

Das Spielen “um den Aufschlag” ist eigentlich erfunden. Im kompetitiven Spiel wird der Server in der Regel durch einen Münzwurf entschieden oder durch die Wahl der Hand, in welcher sich der Ball befindet. Wenn Sie aber wirklich “um den Aufschlag” spielen, dann stimmen Sie am besten vorher mit dem Gegner ab, ab welchem Punkt der Ballwechsel gewertet wird.